Die Umgebung von Fethiye

Ölüdeniz 

Die Postkartenidylle Ölüdeniz ist wegen ihrer traumhaften Lage der ideale Urlaubsort für Erholungssuchende. Der Naturpark befindet sich 13 km von Fethiye entfernt und liegt zwischen einer Lagune und dem offenen Meer. Ölüdeniz bietet über 10 Monate im Jahr Badefreuden. An der Lagune gibt es viele Restaurants, ein Einkaufszentrum mit einem Sanitätsdienst, Duschkabinen, Toiletten u.s.w. sowie mehrere Fremdenverkehrsanlagen.

Der lange, breite Sandstrand lädt bis in den Herbst zum Baden ein. Zahlreiche Hotels, Bars und Restaurants bilden den touristischen Kern dieser Ortschaft. Über der Lagune thront der mächtige „Baba Dag - Vaterberg“ (westlichster Punkt des Taurusgebirges). Von hier aus haben Sie die Möglichkeit, als Paraglider die bezaubernde Landschaft von der Luft aus zu bewundern.

 

Çalıº

Der Çalıº- Strand ist ein 4 km langer und 5 km von Fethiye entfernter Strand, der weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt für den Anblick ist, den die untergehende Sonne hier bietet. Gegen Abend wird die Tageshitze immer von einer kühlen Brise gemildert, die Meeresschildkröte Caretta betreibt hier Brutpflege. Angenehme Unterbringungsmöglichkeiten und Restaurants gestalteten das Gebiet zu einem der meistbesuchten Erholungsplätze der Umgebung.

Man hat einen fantastischen Ausblick über die Bucht nach Fethiye, auf das weite Meer, auf die vorgelagerten Inseln und auf die bewaldete Küste, soweit das Auge reicht...In unmittelbarer Umgebung der Strandsregion haben sich viele Hotels, Geschäfte, Restaurants, Bars, Discotheken angesiedelt. Der Gast findet hier fast alles für seine Bedürfnisse, ohne das er unbedingt in das Zentrum von Fethiye fahren muss. Das kann man trotzdem, aber nicht nur mit den normalen Dolmusch- Bussen, sondern auch mit kleinen Fischerbooten. Fethiye bietet als einzige Ferienregion dieses Erlebnis an: den Ortskern von Fethiye mit einer Fahrt per Boot über die Bucht zu erreichen- die Linie Çalış- Fethiye- Çalış- ein Spass für jeden Touristen.

 

Schmetterlingstal und Kabak

Der Naturschutzstatus in der Gegend bei Kabak und dem Schmetterlingstal wurde erst nach langjährigen Protesten von Umweltschützern und namhaften Wissenschaftlern aus der gesamten Türkei verliehen und hat die natürlichen Ressourcen des Tales vor einer Vernichtung bewahrt, wie sie beispielsweise in der nur 15 km entfernten Bucht von Ölüdeniz zu beobachten ist. Aus Belcekiz Strand bzw. Ölüdeniz kommend endet die schmale Küstenstraße ca.300 m oberhalb des Tales im Dorf Kabak, das aus einer Hand voll Häusern besteht, die von Kleinbauern bewohnt werden.

Der Ort ist ein Naturparadies. Von einer mit Pinienwäldern bewachsenen 800 m hohen Bergkette umgeben, wird das Tal von der vierten Seite durch das Meer geschützt. Biologen haben hier die Existenz von 20 endemischen Pflanzen nachgewiesen, die Schmetterlingsart Jessy Tiger kommt außer hier nur in Rhodos und Kabak vor. Im gesamten Tal ist der Bau von festen Haeusern aus Beton verboten.

 

Die Kabak- Bucht

 

Ein einsamer- 200m breiter Sandstrand und ein kleiner Süßwasserpool, in Kabak, nur ein Paar km von Schmetterlingstal entfernt. Der Strand gespeist von der nahen Quelle des Aladere- Flusses sorgt auch im heißen Sommer für angenehme Erfrischung.

Ruhe plätze wurden überall im weitlaeufigen Gelaende im Schatten von Olivenbäumen und Bananen- pflanzen errichtet. 
 
Camping- Kabakbucht

Hinter dem Strand im waldigen Terrain sind Campings für Natursüchtige Menschen, die sich ergiebig an der einzigartigen Natur und an gleichgesinnten Leuten aus aller Welt erfreuen möchten. Das Bild links ist beispielsweise vom "Reflections Camp" einer der insgesamt 7 Camps die ich weiter unten namentlich nennen werde. Sogut wie alle Camps haben sich an der Natur angepasst und sind ausschliesslich aus Holz. Denn hier wird Naturschutz hoch gehalten und ein starker Lobby hat sich in den ganzen Jahren gebildet. Selbst einflussreiche Leute, die hier ein Camping bzw. Hotel aus Beton installieren wollten, wurden effektiv daran gehindert, sie mussten ihr Vorhaben aufgeben. Leider sind an manchen Stellen diese unfertigen Betonbaustellen noch zu sehen, aber man stört sich nicht so sehr daran, da die gesamte Gegend ausschliesslich von Holzhütten und von viel Natur

geschmückt ist. Die Namen der Camps sind; Gemile- Camp, Turan- Camping, Kabak- Natural- LifeReflektions- Camp, Sultan- CampChambala- Camping, Mete Camp. Weitere kleinere Camps bzw Zelte gibt es auch, wo man vielleicht als einzelner Person unterkommen könnte. Rechts ein Bild vom Chambala- Camp. Ein grosszügig ausgebauter und ein relativ neuer Camp, was viel zu bieten hat. Allerdings sind  hier die Preise entsprechend hoch.

Als ich vor ein Paar Tagen dort war, bestellte ich mir eine Dose Bier und eine Dose Cola, (weil ich es gerne mische, in manchen Kreisen sagt man Diesel dazu) die Zwei dosen kosteten mich 10 YTL umgerechnet 5, 20 Euro. Für ein Thunfischsandwich habe ich 14.- YTL bezahlt, das sind umgerechnet 7, 30 Euro. Was hier die Übernachtung kostet, haette ich auch mal nachfragen sollen, habe ich aber irgendwie vergessen, weil mich die Atmosphere so überwaeltigt hatte. Die anderen Camps sind aber alle billiger und die Preise sind im normal grünen Bereich, wer aber etwas luxuriös unterkommen möchte, kommt an Chambala nicht vorbei.

Die Verbindung nach Kabak- Bucht ist einfach, wenn man sich ein wenig auskennt, ansonsten kann es mitunter sehr kompliziert ausarten. Im Busbahnhof von Fethiye fahren Faralya- Kabak- Dolmusch' sche los, mit dem man in Faralya ankommt. Faralya ist die Ortschaft wo die Kabak- Bucht liegt. Kabak ist ein bestimmte Stadtteil von Faralya. Die Dolmusche fahren bis Kabak (die Strasse endet auch hier). Ab hier muss man dann zu Fuss an einem bestimmten Pfad, was mit rot weisser Farbe markiert ist, nach unten, ins Tal laufen (gehen). Hier muss man einen Marsch von gut 30- 40 Minuten ins Auge fassen, also nichts für Leute, die solche Belastungen spielend wegstecken können. Deshalb sind hier meistens junge Leute unterwegs.

Wie man hier ein bestimmtes Camp finden kann? Dies bekommt man meistens von anderen Leuten erklaert, oder man liest es an Schildern ab, die an manchen Stellen angebracht sind.

Einzelheiten wie Unterkunftpreise und Reservation entnehmen Sie bitte den Webseiten der Camps, alle Camps haben naemlich eigene Webseiten!

 

Kayaköy

Kayaköy war ein von Griechen bis 1922 bewohntes Dorf ca. 8 Km südlich von Fethiye in einem felsigen Gebirgstal gelegen.  Im Jahre 1922 wurde zwischen der Türkei und Griechenland eine "Bevölkerungsverwandlung" unterschrieben und somit die griechischen Mitbürger von Kayadorf und die türkischen Mitbürger von West Thrazien wurden ausgetauscht. Heute ist Kayaköy ein unbewohntes Ruinendorf.

Der griechische Name des Ortes war bis 1922/23 Levissi. Er wurde vor etwa 200 Jahren auf den Ruinen der antiken Stadt Carmylessus errichtet. Um 1100 n.Chr. galt diese Stadt als guter Hafen. Eine erneute Blüte erlebte Levissi, als ein Erdbeben 1856 und eine Feuersbrunst 1885 das benachbarte Fethiye weitgehend zerstörte. Anfang des 20.Jahrhundert zogen die meisten Bewohner allerdings nach Fethiye zurück. Heute ist Kayaköy ein Museumsdorf und steht unter Denkmalschutz. Es ist geplant, das Dorf teilweise zu restaurieren.

 

Hisarö- Ovacık

Hisarönü und Ovacik waren zwei typisch türkische Dörfer im Umkreis des Ölüdeniz, die sich innerhalb nur weniger Jahre, bedingt durch ihre Nähe zu touristischen Anziehungs- punkten wie Ölüdeniz, Babadag und Kayaköyü, zu Vergnügungs-orten mit vielen Cafés, Bars, Restaurants und Einkaufs- zentren für Touristmus entwickelt haben. Die Durchgangsstrassen Richtung Belcekiz- Strand und Kayaköy sind in Ovacık und Hisarönü ist im Saison sehr belebt.

 

Göçek

Göcek liegt 30 km von Fethiye entfernt an der Strasse nach Muğla. Das sympathische kleine Staedchen ist auf dem Wege ein touristisches Zentrum zu werden. Besonders der Yachttourismus gewinnt hier mehr und mehr an Bedeutung. Die natürliche Hafenbucht, umrahmt von bewaldeten Hügeln, die in der Naehe befindlichen antiken Siedlungen und die vielen kleinen Buchten, Meeresarme und Inseln gestalten das Feriengebiet sehr anziehend.  Die Pauschaltouristen sind hier noch rar. Dies liegt vor allem daran, dass entsprechende "Traum" Badestrände vor Ort selbst fehlen, sie finden diese jedoch rund um die Bucht von Göcek. Wenn Sie gerne lange Spaziergänge unternehmen finden Sie herrlich abgelegene Strände, die fast jede Mühe wert sind. Die besten Buchten lassen sich allerdings nur per Boot ansteuern

 

Üzümlü (18 km von Fethiye)

Das 1500 Einwohnerdorf ist bekannt für seinen hausgemachten Wein und den Tabakanbau. Die Gegend um Üzümlü bietet sehr viele Möglichkeiten für Wanderungen, Spaziergänge und Fahrrad- ausflüge. Die antike Stadt Cadianda ist in der Naehe an einem Hügel in etwa 7-9 km Entfernung. In Üzümlü haben sich in den letzten jahren viele englische Staaatsbürger Saesshaft gemacht.

 

Katrancı- Bucht

16 km von Fethiye entfernt ist auf der Landstrasse nach Muğla Katrancı, ein traumhafter Fleck, wo sich Pinien- waelder bis hin zum Meeressand erstrecken. Ein Campingplatz zum Zelten, oder für den Tagesausflug mit Duschen, WC, Umkleidekabinen, Imbissbude usw. vorhanden.

 
Insel Gemiler

Von Kayaköy sind es auf der Landstraße 6 km bis zur Gemiler-Bucht. Der Strand ist sehr beliebt, weil er an einer geschützten Bucht liegt. Auf der Gemiler-Insel liegen eine Vielzahl der Ruinen unter Wasser. In den Seekarten des Mittelalters wird davon gesprochen, dass sich auf dem Gipfel der Insel eine dem Heiligen Nicholaus gewidmete Kirche befindet.Wegen dieser Widmung erhielt die Insel im Mittelalter den Namen Aya Nikola.

 

Saklıkent

"Saklıkent" sollte man wenigstens einmal gesehen haben. Es liegt knapp 40 Kilometer von Fethiye entfernt und die Strecke ist schon eine Fahrt wert. Sie führt an einer Landstrasse vorbei, die mit grüner Landschaft nicht geizt.  Lange sieht es kaum danach aus, dass sich irgendwo Schluchten befinden sollen. Doch dann kommen die Berge immer näher und plötzlich fahren Sie darauf zu. Eine steile Strasse noch runterfahren und parken.

Wenn Sie das erste mal Saklıkent besuchen, sollten Sie eines nie unterschaetzen: die Kaelte des Wassers, das aus Felsspalten hervorkommt. Direkt am Fusse des Canyons befindet sich eine Quelle, aus der riesige Massen eiskalten Quellwassers in die Schlucht schiessen. Das Wasser ist genial, so sauber, das es Trassen über den reissenden Baechen gibt, woraus die Menschen sich eine Tasse Wasser füllen und trinken!

Der Canyon ist etwa 20 km lang, es lohnt sich, hier eine Wanderung zu unternehmen. Sie werden fasziniert sein von der beinduckenden Höhe des Canyons.  Machen Sie einfach einmal einen kleinen Spaziergang in dem eiskalten Wasser. Sie werden staunen, wie gut das Ihren Füssen tut!

 
Hochweiden

Waehrend der heißen Sommermonate in Fethiye, flieht ein Teil der Bevölkerung auf die Hochweiden. Die Hochweiden zu besuchen wurde in den letzten Jahren auch zu einer touristischen Aktivität. Die Jeep-Safaris stoßen auf großes Interesse.

Die Seki-Hochweide ist die bekannteste unter den Hochweiden in der Umgebung von Fethiye. Die Einwohner aus der Gegend von Kemer und den Dörfern der Umgebung gehen in den Sommermonaten auf die Seki-Hochweide. Auf dem Berg Eren in der Nähe der Hochweide kann auch Wintersport betrieben werden. In der Umgebung der Seki-Hochweide befinden sich weitere Hochweiden, von denen Patlangıç, Eldirek, Karaçulha, Çamköy, Esenköy, Gökben, Ceylan, Zorlar und Altıdere die Hochebenen sind, die man in einem Zuge nennen kann.

Eine Hochweide, auf die sich die Einwohner von Göcek und die von Gökçeovacık, in der Nähe von Göcek gelegenen, zurückziehen, ist die Karanfilli-Hochweide.

Die Koru-Hochweide, die Fethiye am nächsten liegt, befindet sich innerhalb der Grenzen von Arpacık auf dem Weg Fethiye-Çameli. Man erreicht bis mit einem 15 minütigen Fußmarsch von der Siedlung Buzaotu aus, die zu dem Dorf Koru gehört.

Starasse Nif- Çameli Anfang Februar.

Nähert man sich Çameli und folgt einem Brunnen auf der rechten Seite, so erreicht man nach 100 m die Hochweide Kırkpınar. Auf dieser Weide gibt es Quellen mit eiskaltem Wasser, weshalb man ihr wahrscheinlich diesen Namen (Kırkpınar = Vierzig Quellen) gab.