Kayaköy war eine griechische Siedlung. In dem Dorf lebten bis zum Jahre 1922
etwa 25 000 Menschen. Aufgrund des Bevölkerungs austausches zwischen
Griechenland und der Türkei nach der Gründung der Türkischen Republik wanderten
die Einwohner von Kayaköy nach Griechenland aus. In Kayaköy siedelte man
Menschen an, die aus Westtrakien hierher kamen. Sie haben ihre Häuser in der
Ebene, die sich vor Kayaköy erstreckt, gegründet. Die alten Häuser haben keine
Daecher, keine Türen und Fenster. Zwar wurden die Häuser unter Schutz gestellt,
dies geschah jedoch relativ spät.
In
dem Dorf, dessen ehemaliger Name Levissi hiess,
stehen zwei Kirchen und 14 Kapellen. Die beiden
Kirchen Taksiyarhis und Katopanayi sind ziemlich
verfallen. Die Holzportale dieser Kirchen sind
im Museum von Fethiye ausgestellt. Die Panagia
Pirgiotis-Kirche, ist relativ gut erhalten. Mit
ihren Fresken zieht sie viele Interessierte auf
sich und es ist lohnenswert, sie zu besichtigen.
Restauration der beiden Kirchen dauert trotz
aller finanzieller Schwierigkeiten weiter an.
Schmetterlingstal
Naechste Ziel Schmetterlingstal. Schmetterlingstal liegt am Fusse steil
abfallender Felsen, in einer eindrucksvollen Meeresbucht.
In dem felsigen Tal voller Tannen, kann man
Millionen von Schmetterlingen beobachten, die die
Felsen, Baumstämme und Blätter, wie ein Tuch
bedecken, ihr Anblick erregt Erstaunen. Durch das
Kelebekler-Tal, an den Ausläufern des Berges Babadağ
gelegen, verlaufen zwei 2 km lange Wege. Der eine
führt zu den Wasserfällen, der andere zu dem Dorf
Faralya.
Die Arten
1. Nymphalis Polychloros L
2. Genepteryx Fariuosa L.
3. Anthocharis Cardamives
4. Colias Crocea Fourcr
5. Pandoriana Pandora Schiff
6. Arctia Villica L.
7. Polyommatus Icarus Rott
8. Euplagia
Quadripunctaria Poda
9. Papilio Alexanor L.
10.Danaus Chrysippus L.
11.Danaus Chrysippus L.
White
12.Limeuitis Reducta L.
13.Utetheisa Pulchella
L.
14.Alaucastria Cerisyi L.
15.Krinia Roxelana Cr.
16.Peiris Rapae L.
17.Coenonympha Pamphilus
Kabak- Bucht
Dieser Ort ist ein Naturparadies. Seine Abge
schiedenheit verdankt dieser Ort, dass es 1997 zum
Naturschutzgebiet der 1. Kategorie erklärt wurde. Im
gesamten Tal ist der Bau von festen Häusern aus
Beton oder Stein verboten. An drei Seiten wird das
Tal von einer mit Pinienwäldern bewachsenen 800 m
hohen Bergkette umgeben, die vierte durch das Meer
geschützt. Ein kleiner Süßwasserpool, gespeist von
der nahen Quelle des Aladere-Flusses, sorgt für
angenehme Erfrischung. Ruheplätze (türkisch: „köse“)
wurden überall im weitläufigen Gelände im Schatten
von Olivenbäumen und Bananenpflanzen errichtet. Der
200 m breite Sandstrand ist nur 150 m entfernt